Datenschutz in der Krankenversicherung

Der Datenschutz bezweckt den Schutz der Persönlichkeit und der Grundrechte von Personen, deren Daten bearbeitet werden. Als Krankenversicherer untersteht die vita surselva besonders strengen Datenschutzvorschriften.

In der obligatorischen Krankenversicherung tritt die vita surselva als Bundesorgan im Sinne des Datenschutzgesetzes auf. 
Im Privatversicherungsbereich (Zusatzversicherungen) tritt vita surselva als «Privatperson» im Sinne des Datenschutzgesetzes auf. Für Bundesorgane sind strengere Vorschriften des Datenschutzgesetzes anwendbar als für Privatpersonen.

Das Bundesgesetz über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts  (ATSG, Art. 33)  sowie das Datenschutzgesetz schreiben vor, dass alle Mitarbeitenden im Bereich der Sozialversicherungen und der Zusatzversicherungen der Schweigepflicht unterstehen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen:

  • die Versichertendaten nur für den Betrieb der obligatorischen Krankenversicherung im Rahmen des Krankenversicherungsgesetzes bearbeiten 
  • die Versichertendaten keinen Dritten mitteilen oder sonstwie zugänglich machen, weder mündlich, schriftlich noch elektronisch
  • entsprechende Vorschriften bestehen für die Zusatzversicherungen gemäss Datenschutzgesetz  

Wenn Daten der vita surselva übermittelt werden, werden diese Daten nur zur Abwicklung von Versicherungsgeschäften und für anonymisierte statistische Auswertungen verwendet.   

Der Datenschutzbeauftragte der vita surselva wacht darüber, dass die Vorschriften des Datenschutzes eingehalten werden. Jede Person kann vom Datenschutzbeauftragten Auskunft darüber verlangen, ob Daten über sie bearbeitet werden.